Mögliche Ursachen:
• Ein defektes Gebläse kann durch mechanische Blockaden oder Verschleiß entstehen. Überprüfen Sie, ob das Gebläse bei Betrieb hörbare Geräusche macht oder sich nicht dreht.
• Eine fehlerhafte Stromversorgung kann ebenfalls zu einem
F.32 Fehler führen. Messen Sie die Spannung am Gebläse, die zwischen 230 V liegen sollte.
• Der Druckschalter könnte defekt sein oder nicht richtig schließen. Prüfen Sie, ob der Druckschalter bei Betrieb des Gebläses korrekt reagiert.
• Verstopfte Abgasanlagen können den Luftstrom behindern. Führen Sie eine Sichtprüfung auf Verstopfungen durch, insbesondere im Schornstein.
• Ein defekter Temperatursensor kann falsche Werte liefern, was zu einem Fehlverhalten des Gebläses führt. Messen Sie die Temperatur an den relevanten Stellen.
• Die Steuerplatine könnte einen Defekt aufweisen, was zu falschen Signalen an das Gebläse führt. Überprüfen Sie die Platine auf sichtbare Schäden.
Lösung:
1. Überprüfen Sie die Stromversorgung zum Gebläse. Messen Sie die Spannung.
2. Hören Sie auf Geräusche des Gebläses während des Betriebs. Blockaden müssen beseitigt werden.
3. Prüfen Sie den Druckschalter auf Funktion. Er sollte bei Betrieb des Gebläses schalten.
4. Untersuchen Sie die Abgasanlage auf Verstopfungen. Reinigen Sie diese gegebenenfalls.
5. Messen Sie die Temperatur des Heizwassers. Sie sollte über 60°C liegen.
6. Überprüfen Sie die Steuerplatine auf sichtbare Schäden oder lose Verbindungen.
7. Führen Sie einen Ventiltest durch, um sicherzustellen, dass alle Komponenten korrekt arbeiten.
8. Falls alle Tests negativ sind, könnte das Gebläse selbst defekt sein und sollte ersetzt werden.
Sicherheitswarnung:
Achten Sie darauf, dass bei Arbeiten an der Heizung die Stromversorgung unterbrochen wird, um Stromschläge zu vermeiden. Arbeiten an heißen Komponenten können zu Verbrühungen führen, insbesondere bei Temperaturen über 60°C. Überprüfen Sie das Sicherheitsventil, um Heißwasseraustritt zu vermeiden.